Unter dieser Agenda verstehen wir die Ausbreitung und Beschäftigung der Berliner Öffentlichkeit von und mit der Situation der Menschenrechte in Mexiko und deren Missachtung durch den Staat im Kontext des bereits erwähnten Drogenkrieges; im Speziellen was Auftragsmorde, Verschwindenlassen und Einschüchterung von Journalisten und sozialen Führungspersonen betrifft. Unsere Sorge um die Einhaltung der Menschenrechte gilt auch in Bezug auf Geschehen wie die Umsiedlung von Gemeinden, Militarisierung und Paramilitarisierung von bestimmten Regionen im Land, damit verbunden die Ausbeutung durch wirtschaftliche
Kreise und von natürlichen Ressourcen. Dieser Agenda widmen sich unsere Überlegungen in Hinblick auf den mexikanischen Staat und den Status der mexikanischen Demokratie.

